Zeven kenmerken van een zinktekort

maandag 11-november-2019

Vitamin D ist für viele Funktionen in unserem Körper wichtig. Wie steht es mit unserem Vitamin-D-Status? Was wird von offizieller Seite (Niederländischer Gesundheitsrat) empfohlen? Was empfehlen wir aus orthomolekularer Sicht und warum?

Der Vitaminstatus entspricht derjenigen Menge eines Vitamins, die im Körper verfügbar ist, um die normalen Funktionen der Organe und Gewebe zu ermöglichen. Um den Vitamin-D-Status zu bestimmen, misst man die Menge des im Blut enthaltenen Calcidiols. Diese Form tritt im Blutkreislauf am häufigsten auf und wird daher als Indikator für die Messung des Vitamin-D-Status verwendet (Volmer, 2015, Willett, 2013).

Grenzwerte für den Vitamin-D-Status

Nach Angaben des Niederländischen Gesundheitsrats liegt der Grenzwert für Vitamin-D-Mangel bei 30 nmol pro Liter für Personen unter 70 Jahren und bei 50 nmol pro Liter für Personen über 70 Jahren. Diese Grenzwerte ergeben sich aus dem Maß an Vitamin-D-Supplementierung, das das Risiko für „harte“ klinische Befunde (Frakturen, Rachitis) verringert. Umfragen zur Ernährungssituation zeigen, dass 40 % der niederländischen Bevölkerung einen eher mäßigen Vitamin-D-Status aufweisen, wenn man als Maßstab den von der niederländischen Regierung empfohlenen Richtwert zugrunde legt.

Vermutlich liegt jedoch bei viel mehr Menschen ein zu niedriger Vitamin-D-Status vor. Wissenschaftliche Studien zu Jägern und Sammlern zeigen, dass deren Vitamin-D3-Blutspiegel bei etwa 115 nmol pro Liter liegt. Diese Werte sind somit fast sechsmal höher als die von ebenfalls in dieser Studie untersuchten Stadtbewohnern (Luxwolda, 2013). Orthomolekulare Autoritäten wie das Linus Pauling Institute empfehlen als anzustrebendes Ziel eine Serumkonzentration von Calcidiol (25-Hydroxy-Vitamin-D) in Höhe von mindestens 75 nmol pro Liter. Dies ist ihrer Ansicht nach notwendig, um individuelle Bedarfsunterschiede auszugleichen und dadurch eine in jedem Fall angemessene Vitamin-D-Versorgung des Körpers sicherzustellen (Linus Pauling Institut, 2017).

Empfehlungen des Niederländischen Gesundheitsrats

Die empfohlene Tagesdosis, die Menge, von der angenommen wird, dass ihre Aufnahme den Bedarf fast aller gesunden Personen in der Bevölkerung deckt, beträgt für Vitamin D in den Niederlanden 10 Mikrogramm. Für Personen über 70 Jahre werden tägliche 20 Mikrogramm empfohlen (Gesundheitsrat, 2012).

Viele Risikogruppen für niedrigen Status

In der Praxis scheint es jedoch für viele Bevölkerungsgruppen schwierig zu sein, einen angemessenen Vitamin-D-Status zu erreichen und aufrechtzuerhalten. Risikogruppen sind Menschen über 50 Jahre, Kinder, Schwangere, Menschen mit dunkler Hautfarbe und Menschen, die sich selten im Freien aufhalten. Um aus einem Zustand von Vitamin-D-Mangel wieder einen optimalen Vitamin-D-Spiegel zu erreichen, sind die oben genannten Dosierungen unzureichend.

Eine Studie von Heaney et al. (2005) kommt zu dem Ergebnis, dass bei Ausgangswerten von 20-40, 40-60 und 60-80 nmol pro Liter jeweils 55, 45 und 29 mcg erforderlich sind, um mindestens 80 nmol pro Liter zu erreichen. Es ist daher ratsam, vor Beginn einer Supplementierung die Blutwerte zu bestimmen.

Orthomolekulare Empfehlungen

Um einen optimalen Vitamin-D-Status zu erreichen und beizubehalten, der den empfohlenen Mindestwert von 80 nmol pro Liter („80 ist fantastisch“) ruhig ein wenig überschreiten kann, ist es ratsam, die Haut im Sommer in Maßen der direkten Sonneneinstrahlung auszusetzen und zusätzlich eine Erhaltungsdosis in Höhe von 25 mcg einzunehmen. Von Anfang Oktober bis Ende April ist eine Vitamin-D-Supplementierung in Höhe von 50 bis 75 mcg zu empfehlen. Auf diese Weise kommen wir näher an die Werte der Jäger und Sammler heran, denen wir aus evolutionärer Sicht auch heute noch biologisch sehr ähnlich sind. Für Risikogruppen ist es jedoch am besten, das ganze Jahr über 75 mcg zu nehmen, bis ein optimaler Status erreicht ist.

Übersichtstabelle mit Dosierungsempfehlungen


Möchten Sie mehr über Vitamin D erfahren? Weitere Informationen finden Sie in dieser Monographie: https://www.naturafoundation.nl/kenniscentrum/monografie-vitamine-d/


Literatur

Heaney, R. P. , The Vitamin D requirement in health and disease. The Journal of Steroid Biochemistry and Molecular Biology, 2005, 97(1–2), 13–19. https://doi.org/10.1016/j. jsbmb.2005.06.020

Linus Pauling Institute (siehe dort). Vitamin D. Abgerufen unter: https://lpi.oregonstate. edu/mic/vitamins/vitamin-D

Luxwolda, M. F. et al., Vitamin D status indicators in indigenous popula- tions in East Africa. European Journal of Nutrition, 2013, 52(3), 1115–1125. https://doi. org/10.1007/s00394-012-0421-6

Volmer, D. A. et al., Analysis of vitamin D metabolic markers by mass spectrometry: Current techniques, limitations of the “gold standard” method, and anticipated future directions: MEASURING VITAMIN D METABOLIC MARKERS BY MASS SPECTROMETRY. Mass Spectrometry Reviews, 2015, 34(1), 2–23. https://doi. org/10.1002/mas.21408

Willett, W. (2013). Nutritional Epidemiology (derde druk), New York, Oxford University Press